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Bernd Korz - "Leben(s)zeichen"

Albumcover der EP „Leben(s)zeichen“ von Bernd Korz
EP: „Leben(s)zeichen“ – ab sofort auf allen gängigen Streaming-Plattformen

Eine Debüt-EP über das Überleben, das Ausharren und das leise Zurückfinden zu sich selbst

Mit seiner ersten EP „Leben(s)zeichen“ veröffentlicht Bernd Korz kein klassisches Debüt, sondern ein persönliches Dokument. Sechs Songs, entstanden in einer Phase schwerer persönlicher Umbrüche, erzählen von Verletzlichkeit, Abschied, Stillstand – und von der leisen, oft überhörten Kraft, weiterzugehen. Der Titel ist bewusst zweideutig: Leben als Zustand – und Lebenszeichen als Beweis dafür, dass jemand noch da ist.

„Leben(s)zeichen“ ist keine EP der großen Gesten. Sie beginnt mit dem Gefühl des Ausgesetztseins („Papierboot im Ozean“), blickt zurück auf das, was war („Sternenflüstern“), entlarvt emotionale Illusionen („Masken der Liebe“), hält inne („In dieser Zeit“) und verabschiedet sich mit Würde („Komm lass uns tanzen“).

Der finale Song „Du gehörst zu mir“ wirkt dabei wie ein stilles Nachwort: kein Besitzanspruch, sondern ein Bekenntnis zur Offenheit – zu Nähe ohne Zwang.

Ein Debüt ohne Maske

Bernd Korz lebt mit dem Tourette-Syndrom. Verstellung ist für ihn keine Option – und genau das prägt diese EP. „Leben(s)zeichen“ ist Musik ohne Pose, ohne Schutzschicht. Die Texte sind reduziert, bildstark und ehrlich; sie erzählen vom Dazwischen, von Räumen, die leer geworden sind, und von Momenten, in denen Bleiben bereits ein Akt der Stärke ist.

 

Der Schlusspunkt: „Du gehörst zu mir“

Der Titeltrack der EP entstand im Rahmen des internationalen Dramedy-Projekts Bernd Bridges (in dem Bernd die Songs auf Deutsch singt und Adam Kesselhaut auf Englisch). Statt einer reinen Übersetzung löste sich Korz bewusst vom Ursprungssong und schuf gemeinsam mit Adam Kesselhaut (u. a. Peter Fox, Seeed, Elaiza, Faye Montana) eine neue musikalische Vorlage. Der Text wurde von Faye Montana, Adam Kesselhaut und Bernd Korz gemeinsam geschrieben – und trägt dennoch unverkennbar Korz’ Handschrift.

„Du gehörst zu mir“ ist kein klassisches Liebeslied. Es ist ein stilles Ankommen nach dem Sturm. Ein Song über Vertrauen, über das Fallenlassen von Rüstungen und über das Zeigen des wahren Ichs.

Sprache als Lebenszeichen

Wie alle Songs der EP existieren auch die Titel von „Leben(s)zeichen“ in mehreren Sprachfassungen. Hochdeutsch, Pfälzisch und Englisch sind für Korz keine Stilmittel, sondern emotionale Werkzeuge. Manche Wahrheiten brauchen Klarheit, andere Erdung – und wieder andere Weite.

„Leben(s)zeichen“ ist damit nicht nur Bernd Korz’ erste EP.
Es ist ein künstlerischer Beweis des Daseins.