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Persönlicher Bericht über die Mitgliederversammlung 2004 der TGD e.V. 2004 in Aachen

von Ludwig Kamm

Vor einigen Monaten hieß es, die nächste MV der TGD findet in Aachen statt. Ein kurzer Blick in meinen Kalender genügte um zu wissen: diese wohl einmalige Chance, an der MV teilzunehmen, läßt du dir nicht entgehen; einmalig, weil ich u.a. am Wochenende Dienste habe, die gegen längere Unternehmungen sprechen. Doch nach Aachen ist es nur eine knappe Stunde.

Seit etwa 16 Monaten Mitglied der TGD kannte ich dennoch niemanden. Auf der Autonbahn ging ich im Geiste so einige Namen durch, die mir aus dem Forum geläufig und vertraut waren. Wer würde da sein? Wie würde ich Bekannte erkennen?

Im Eingangsbereich des Universitätsklinikums der RWTH Aachen fiel mir sofort der unmögliche grüne-gelbe Teppichboden auf, wie ich ihn in Erinnerung hatte von einer Besichtigung des Neubaus noch vor seiner Inbetriebnahme .... vor 22 Jahren. Eine Dozentin bestätigte mir anschließend, dass genau dieser unmögliche Boden immer wieder erneuert wird. Also begann die MV der TGD mit dem Lebendigwerden alter Erinnerungen aus Studienzeiten.... Schön!

Vor dem Hörsaal 4 Büchertische, .... und schon Teilnehmer, doch kein bekanntes Gesicht .. doch da: Frau Viertel, die 1. Vorsitzende begrüßte die Ankommenden. Ein Händedruck, ein kurzes Namennennen .... "Oh, schön dass Sie da sind!"

Bei einer Tasse Kaffee die ersten Smalltalks ..... erste kurze knappe Erzählungen auch über TS von Betroffenen oder Familienangehörigen oer Freunden.

Fast pünklich um 10 Uhr begrüßt Prof. Frank Schneider als "Hausherr" die Versammelten. Der Hörsaal vier erinnert mich an eine schlecht besuchte Vorlesung. Ich scherze mit Frau Dr. Irene Neuner, die vor mir in der Reihe sitzt: jeder in eine Reihe - und für eine Reservereihe ist auch noch gesorgt!

Prof. Schneider hat eine ähnliche Empfindung und greift sie auf, um eine knappe Aufgabenbeschreibung der TGD vorzutragen: Die besetzten Sitze sind wie Menschen mit einem diagnostizierten TS. Die vielen unbesetzten Sitze stehen für die vielen, deren Erkrankung bisher keinen Namen hat und nicht diagnostiziert worden ist. Aufgabe der TGD sollte es sein mitzuhelfen, dass in diesem Sinne immer mehr "Plätze" besetzt werden.

Dann begrüßte und eröffnete die 1. Vorsitzende Frau Viertel die Mitgliederversammlung 2004. Nach Wahl des Protokollführers M. Treffer erstattete Frau Viertel vor 42 stimmberechtigten Mitgliedern und zahlreichen Angehörigen den Bericht des Vorstandes. Sie ging auf einige SHG-Veranstaltungen ein, die alle auf einem sehr hohen Niveau stattgefunden hätten. Desweiteren erwähnte sie die wieder größer werdende Zahl der regionalen Ansprechpartner und das Treffen der SHG-Leiter/innen.

Erwähnt wurde die teilweise sehr gute Öffentlichkeitsarbeit, namentlich Berichte im Hamburger Abendblatt, auf VOX und RTL, die von TGD-Mitgliedern initiiert und verantwortet worden waren.

Die Internet-Auftritte unter www.tourette.de und www.tourette-gesellschaft.de seien unverzichtbarer Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit zu Tourette und nicht mehr wegzudenken.

Wegen der Nichtentlastung des Vorstandes auf der MV 2003 habe es diverse Schwierigkeiten gegeben Zuschüsse - gerade aus dem Bereich der Krankenkassen - zu bekommen. Dennoch sei es unter erheblichen Schwierigkeiten gelungen, für die Informations- und SHG-Arbeit Gelder zu bekommen.

Frau Viertel schloss mit einem Appell an alle Mitglieder, den Vorstand mit Vorschlägen zu versorgen.

Daran schlossen sich umfangreiche Kassenberichte durch den kommissarischen Kassenwart Herrn Hartmann an. Umfangreich deshalb, weil in 2003 diverser Klärungsbedarf bestanden hatte.

Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt für das Rest-Jahr 2002 - einstimmig!

Bevor Entlastung erteilt werden konnte für das schwierige Jahr 2003 wurde eine beantragte Diskussion einstimmig befürwortet.

* Frau Flecken verlas eine Stellungnahme des ehemaligen Kassenwartes Herrn Kalig
* Frau Flecken berichtete aus Vorstandssicht

Fakt ist, es wurden 285.000 Flyer gedruckt und versandt an alle Neurologen in Deutschland je 50 Exemplare versandt plus eine Biografie.

Kosten alles in allem rund 40.000 Euro (angefallen in 2003 und in 2004).

Das Geschäftsjahr 2003 schloss mit einem Minus von rund 10.000 Euro ... die Rücklagen waren dadurch fast aufgezehrt.

Um nach vorne zu blicken, wurde dem Vorstand Entlastung erteilt, nicht ohne Protokollvermerke, dass die MV das Prozedere um den Flyer missbilligt.

Als Lerneffekt aus diesem schwierigen Jahr wurde beschlossen: die Begleichung von Rechnungen bedarf eines Vorstandsbeschlusses. Bei Rechnungen über 500 EURO muss ein weiteres Vorstandsmitglied dem Kassierer ein OK geben.

Die anschließende Vorstandswahl ging sehr schnell und reibungslos über die Bühne, da im Vorfeld eine gute Vorbereitung getroffen worden war.

Es wurden in einem Wahlgang einstimmig (be drei Enthaltungen) für die nächsten zwei Jahre gewählt:

1. Vorsitzende: Silvia Viertel
2. Vorsitzende: Michaela Flecken
Kassierer: Wolf Hartmann

Ende der MV pünktlich um 12:03 Uhr!

Ab 14 Uhr sollte der wissenschaftliche Teil starten, den ich allerdings nicht mehr wahrnehmen konnte, wegen späterer dienstlicher Verpflichtungen. Doch für zwei Stunden gab es für mich noch die Möglichkeit der Begegnung! Wir gingen gemeinsam in die Cafeteria, um etwas zu essen und u.a. Bekannte aus dem TS-Chat das erste Mal real zu treffen und zahlreiche gute Gespräche zu führen.

Die Vorträge der Jahrestagung der Tourette Gesellschaft Deutschland (TGD) vom 6. Nov 2004 in Aachen online

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