Detektiv-Roman inklusive Tourette-Innenansichten
Einmal kein medizinisches oder biographisches Buch, sondern der bis dato wohl erste Detektivroman dessen Protagonist das Tourette Syndrom hat. "Motherless Brooklyn" von Jonathan Lethem erfreute sich in den USA großer Beliebtheit.
Mehrere Waisenkinder in New York arbeiten als "Detektive" für die halblegale Organisation von Frank Minna. Unter diesen Waisenkindern ist der Ich-Erzähler und Touretter Lionel Essrog. Als Minna ermordet aufgefunden wird, begibt sich Essrog "begleitet" von seiner Copropraxie, den Zählzwängen und anderen Tics, auf die Suche nach dem Mörder.
Magazin-Artikel vom 16. 02.2002 aus der Frankfurter Rundschau von Tanja Kokoska zum Tourette Syndrom und zur Lesung aus "Motherless Brooklyn"
Rezension aus der FAZ vom 29.11.2001
Die Lesung aus "Motherless Brooklyn" war ein voller Erfolg - Vielen Dank an alle Gäste und den Gastgeber, die St. Johanniskirche in Lüneburg. Hier können Sie die kleine Ankündigung im Radio vom 10.12. auf NDR1 hören. (Download mp3-file)
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Unterhaltend und nicht auf Kosten von Tourettern
"Motherless Brooklyn" begeistert - dieses Buch tippt nicht nur beiläufig und flachs das Thema Tourette an (wie beispielsweise jüngst in dem Kinofilm "Lammbock" geschehen, in welchem in lächerlicher Weise dummwitzig eben mal Tourette genannt wird.) - dieses Buch beschäftigt sich aus einer Insider-Perspektive mit dem Tourette Syndrom und ist dabei ein unterhaltsamer Roman - eine ungewöhnliche Detektiv-Geschichte - mit einem Protagonisten der einem ans Herz wächst.
Der absolute Lesetipp!
Christian Hempel
Tourette Online








